Stadt und Universität
| Die Stadt Gießen Die Burg der Grafen von Gleiberg, ein beliebtes Ausflugsziel vor den Toren der Stadt, und die Stadt Gießen wurden 1197 erstmals urkundlich erwähnt. Seit 1248 besitzt die Stadt, die in landschaftlich reizvoller Umgebung liegt, das Stadtrecht. Im Verlaufe einer wechselvollen geschichtlichen Entwicklung wurde Gießen zum mittelhessischen Kultur-, Wirtschafts- und Verkehrszentrum mit derzeit etwa 70.000 Einwohnern. Obwohl der Wiederaufbau des 1944 fast völlig zerstörten Stadtkerns zu wenig architektonischen Attraktivitäten führte, verfügt Gießen doch über einige historische Sehenswürdigkeiten. |
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Die Stadt bietet zahlreiche Abwechslungen wie Stadttheater, Theaterstudio, Museen, Kinos, Volkshochschule, gemütliche Kneipen, Schwimmbäder und Sportanlagen. Das Zimmer- und Wohnungsangebot für Studierende ist noch als relativ ausreichend zu bezeichnen. Es gibt mehrere Studentenwohnheime. Durch die zentrale Lage der Stadt und ihrer Nähe zum Rhein-Main-Gebiet ist Gießen verkehrsmäßig rasch zu erreichen. |
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| Die Gießener
Universität Sie wurde im Jahre 1607 durch Landgraf Ludwig als Ludwigs-Universität, "Ludoviciana", gegründet und zählt damit zu den ältesten deutschen Universitäten. Seit der Nachkriegszeit trägt sie den Namen nach einem ihrer berühmtesten Lehrer "Justus-Liebig-Universität". Sie hat 20 Fachbereiche und 6 wissenschaftliche Zentren, an denen ca. 21.000 Studierende lernen. Die naturwisssenschaftlich-biologischen Anwendungsfächer, Agrarwissenschaften, Veterinärmedizin und Humanmedizin, bildeten stets einen Schwerpunkt. Physik ist an der Universität Gießen von Anfang an vertreten. Allerdings kann man erst seit Ende des 18. Jahrhunderts wirklich von Fachphysikern sprechen. Eine Reihe großer Physiker hatte einen Lehrstuhl in Gießen inne. Zu ihnen gehören Wilhelm Conrad Röntgen, Wilhelm Wien, Walther Bothe, Christian Gerthsen und Wilhelm Hanle. |
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